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Faszination RC-Helikopter

Auf ehelis.de finden Sie Informationen, Videos, Erfahrungsberichte sowie Tipps & Tricks zu (Koaxial-)Microhelikoptern, die vorwiegend bzw. ausschließlich für den Indoor-Einsatz konzipiert sind. Darüber hinaus werden die 6-Kanal-Helis Align T-Rex 600 ESP und Align T-Rex 500 ESP vorgestellt.

Folgende Modelle werden vorgestellt:

Umfrage

Ergebnis: Welches Flybarless(Paddellos-)system nutzen Sie?

Keines (21.2%)
Microbeast (30.3%)
V-Stabi (24.2%)
AC-3X (0.0%)
HC/HC 3X (6.1%)
Anderes (18.2%)


Insgesamt abgegebene Stimmen: 33

Ende der Umfrage: 31.07.2010.


Das Prinzip des Koaxial-Microhelikopters:
Ein Hubschrauber mit Koaxialrotor verwendet zwei gegenläufig drehende Hauptrotoren, die übereinander in einer Drehachse angeordnet sind. Ein großer Vorteil dieser Bauweise gegenüber der gängigen Heckrotorkonfiguration besteht darin, dass kein gesonderter Drehmomentausgleich notwendig ist, weil sich die Momente der beiden Rotoren aufheben. Das System ermöglicht so einen besonders ruhigen Schwebeflug, da kein Drift - ein seitlicher Schub des Heckrotors, der mittels Roll auszugleichen wäre - auftritt. Dieser ist vor allem bei Modellhubschraubern interessant, die für das Fliegen auf begrenztem Raum oder in Innenräumen gedacht sind. Im Gegensatz zu den "richtigen" Koaxialhubschraubern, setzt man bei den Modellhubschraubern auf eine einfachere Variante: Die Steuerung der Gierachse erfolgt durch das Verhältnis der zwei elektronisch geregelten Elektromotoren, auf die obere Taumelscheibe kann daher verzichtet werden; die Bauweise ist damit kosten- und gewichtssparend. Hierbei handelt es sich dann um einen 4-Kanal-Helikopter, der folgende Manöver durchführen kann: Steigen/Sinken, Gieren, Nicken und Rollen. Der untere Rotor, mit welchem der Heli mittels einer Taumelscheibe gesteuert wird, wird über eine Hohlwelle angetrieben.
Beim 3-Kanal-Helikopter (Steigen/Sinken, Gieren und Nicken) handelt es sich um eine noch weiter vereinfachte Variante: Hier wird komplett auf eine Taumelscheibe verzichtet. Das Vorwärts- bzw. Rückwärtsfliegen (Nicken) wird hier durch einen kleinen horizontalen Rotor am Heck erreicht.

Das Prinzip des pitchgesteuerten RC-Helikopters mit Heckrotor
Als Pitch bezeichnet man den Anstellwinkel eines Rotorblatts gegenüber der anströmenden Luft. Die Steuerung des Auftriebs erfolgt dann durch Veränderung des kollektiven Anstellwinkels, die Drehzahl bleibt dabei im Idealfall konstant. Die Ansteuerung erfolgt typischerweise mit drei Servos an der Taumelscheibe, häufig in 120-Grad-Anordnung, bei der die Kräfte sich gleichmäßig auf die Servos verteilen, deren Bewegungen dann (meistens im Sender) gemischt werden müssen. Beim Heckrotor kommen Konstruktionen mit gesondertem Heckmotor, mit Antriebswelle und Umlenkgetriebe oder auch mit Zahnriemen zum Einsatz. Bei auf diese Weise mechanisch gekoppeltem Heckrotor wird die Gierachse über Anstellwinkel-Änderung des Heckrotors gesteuert, was ein weiteres Servo bedingt. Das Nachregeln der Gierachse erfolgt über elektronische Beschleunigungssensoren (sog. Gyros), die die Gierachse so regeln, dass sich die Orientierung des Rumpfes nicht ändert bzw. sie gleichbehält.
Hierbei handelt es sich um 6-Kanal-Helikopter, bei welchem folgende Funktionen gesteuert werden: Pitch, Nick, Roll, Gier, Motordrehzahl und Gyroempfindlichkeit. Optional können weitere Kanäle hinzukommen, wie z.B. für das Einziehen/Ausfahren des Fahrwerks bei einem Scaleheli oder für das Ein-/Ausschalten von Scheinwerfern.

Allgemeine Tipps für Indoorhelis



Letzte Änderung am Donnerstag, 17. Juni 2010 um 20:03:13 Uhr.