Henseleit TDF / Three Dee Fun

Einmal einen Helikopter von Henseleit Helicopters zu bauen / fliegen, war schon immer ein Traum von uns. Mit dem Henseleit TDF / Three Dee Fun wurde dieser im Herbst 2018 nun endlich wahr.

Technische Daten:

  • Name: TDF (Three-Dee-Fun)
  • Herstellung und Vertrieb: Henseleit Helicopters
  • Hauptrotordurchmesser: bis 1620 mm
  • Hauptrotorblätter: 680 bis 720 mm
  • Empfohlene Hauptrotorblätter: 700 mm / 175g bis 210g
  • Heckrotorblätter: 100 bis 110 mm
  • Leergewicht der Mechanik: ca. 1750 g
  • Abfluggewicht: je nach verwendeten Komponenten 3,6 bis 4,8 kg
  • Länge Haubenspitze bis Leitwerksende: 1390 mm
  • Gesamthöhe: 380 mm

 

Unser Setup:

  • Motor: Kontronik Pyro 650-65
  • Regler / ESC: Kontronik Jive Pro 120+ HV
  • Empfänger: Futaba R6308SBT
  • FBL-System: BeastX Microbeast
  • Taumelscheibenservos: MKS HV9767
  • Heckservo: MKS HV9780
  • Akku: OptiPower ULTRA 7S, 5000 mAh, 50 C
  • Backup: R2 BUFFER 3x25F V4
  • Hauptrotorblätter: DH 691 mm FBL
  • Heckrotorblätter: Edge Premium CF 105mm SE
  • Abfluggewicht: 3,76 kg

 

Highlights:

  • Linear Drive System (LDS): Lineare Anlenkung der Taumelscheibenservos mittels Zahnrad / Zahnstange
  • Dämpfung des Hauptrotorkopfs ohne Demontage verstellbar
  • Sehr leichte Mechanik, daher Einsatz von 6S bis 12S Lipos möglich
  • Sehr leichte Hauptrotorwelle aus hochfestem Aluminium

 

Unser Arbeitsplatz

Henseleit TDF Baubericht

 

Erfahrungsbericht zum Aufbau des Henseleit TDF

Da die Bedienungsanleitung zum Henseleit TDF sehr ausführlich ist, gehen wir hier nur auf Dinge ein, die besonders wichtig sind bzw. uns beim Bau aufgefallen sind. Die Bedienungsanleitung kann jeweils in der aktuellen Version unter henseleit-helicopter.de (ganz unten) heruntergeladen werden. Unserer Meinung nach macht es Sinn, sich die Anleitung erst einmal komplett durchzulesen bevor man mit dem Bauen beginnt. So bekommt man einen guten Überblick und kann schon einmal das benötigte Werkzeug bereitlegen bzw. noch fehlendes besorgen. Eine Seegerringzange (Sprengringzange) oder ein 5,5 mm Steckschlüssel (Außensechskant) gehört möglicherweise nicht für jeden zur Standardausstattung.

 

Aufbau des Hauptrotorkopfs

 

  • Die Spannschraube wird bereis mit montierten Druckmuttern ausgeliefert.
  • Bei der Montage der Sprengringe sind 2 Dinge zu beachten (zusätzlich zur Tatsache, dass sie korrekt einschnappen müssen): 
    1. Die "runde Seiten" (die Sprengringe werden durch Ausstanzen aus Blech hergestellt) müssen nach innen zu den O-Ringen zeigen.
    2. Die Öffnung der Sprengringe müssen jeweils in die Drechrichtung des Zentralstücks (der TDF ist ein Rechtsdreher) zeigen.
  • Die M3 Zapfenmaden müssen sehr vorsichtig (nicht verkanten!) montiert werden und dürfen nicht bis auf den Grund der gefrästen Nut der Druckmuttern eingedreht werden bzw. dann wieder 1 Umdrehung herausgedreht werden. Hintergrund: Die Zapfenmaden müssen zum Grund hin etwas Spiel haben, damit die Blattlagerwelle mit der ganzen Dämpfungseinheit im Flug eine kleine Schlagbewegung ausführen kann, ohne gegen die Zapfenmaden zu drücken.
  • Bei der Bestückung der Blattgriffe unbedingt auf die Hinweise der Bedienungsanleitung achten. Sehr hilfreich ist der Hinweis, dass man für die Montage der Axiallager einen dünnen Stift durch die Blattgriffe stecken kann, damit sich die einzelnen Elemente nicht aus Versehen um 180° drehen. Zum "Fetten" haben wir für die O-Ringe das mitgelieferte DryFluid Extreme Gear Lube und für die Axiallager das Axiallagerfett von RCWare verwendet.
  • Zur Montage der äußeren Radiallager haben wir die Blattgriffe zuvor mit einem (normalen) Fön gut erwärmt. So lassen sich die Lager mit wenig Druck (nicht verkanten!) hineineindrücken. Die inneren Radiallager sind bereits ab Werk montiert.
  • Bevor man die Schrauben der Blattlagerwelle kräftig festzieht wird noch auf eventuelles Spiel geprüft und dieses bei Bedarf mit beigelegten dünnen Unterlegscheiben beseitigt, was bei uns jedoch nicht nötig war. Bei der Montage unbedingt auf eine korrekte Ausrichtung der Blattgriffarme achten, die Blätter werden vorlaufend angelenkt. Wir waren hier zunächst unaufmerksam und mussten die Blattgriffe nachträglich je um 180° drehen, da wir ansonsten eine nachlaufende Anlenkung gehabt hätten. Hierfür war das Herausschrauben eines Kugelbolzens erforderlich.
  • Zum Festziehen der Kugelbolzen für die Befestigung der Blattanlenkungsgestänge keinen Gabelschlüssel, sondern einen 5,5 mm Steckschlüssel verwenden, um den Außensechskant der Kugelbolzen nicht zu beschädigen.
  • Der komplett montierte Hauptrotorkopf wiegt übrigens 214 g (wie oben in Bild 6 zu sehen, also ohne Schrauben für die Befestigung der Rotorblätter und ohne den Blattanlenkungsgestängen).

 

Aufbau der Rotorwelleneinheit

 

  • Der Grundkörper der Taumelscheibe wird bereits montiert ausgeliefert. Es müssen nur noch die insgesamt 5 Kugelbolzen angeschraubt werden. Es wird empfohlen, diese auch wieder mit einem 5,5 mm Steckschlüssel zu montieren, um den Außensechskant nicht zu beschädigen. Leider ist unser 5,5 mm Elektronik-Steckschlüssel nicht tief genug, sodass wir die 3 Kugelbolzen für die Anlenkgestänge zu den Taumelscheibenservos zunächst nicht montieren konnten - einen Gabelschlüssel wollten wir sicherheitshalber nicht nehmen. Ein Baumarktbesuch am nächsten Tag löste das Problem - das passende Werkzeug ist nun vorhanden...
  • Das Hauptzahnrad wird ab Werk bereits vormontiert ausgeliefert, d.h. das Erwärmen des Delrin-Zahnrads auf ca. 60 - 70°C im Backofen für das Einpressen der Carbonspeichen entfällt. Es müssen nur noch die 8 M2,5 Kreuzschlitzschrauben mit Muttern montiert werden.

 

Servovorbereitung

 

  • Der Henseleit TDF kann sowohl mit Standardservos als auch mit Midiservos aufgebaut werden. Wir haben uns für kompakte und im Vergleich zu Standardservos leichtere Midiservos von MKS entschieden. Die Befestigungsbauteile sind so ausgelegt, dass sie für beide Servogrößen passen. Wichtig bei der Verwendung von Midiservos ist, dass diese spielfrei sind - und es auch bleiben.
  • Sicherlich kann man sich in Zeiten der modernen Elektrohelis fragen, ob es nötig bzw. sinnvoll ist, die Servos mit Dämpfungsgummis zu befestigen, wir sind dem Ratschlag der Anleitung gefolgt und haben sie verbaut.
  • Die Nickservoklötzchen sind von ihrer Länge her minimal länger. Durch eine dritte Bohrung als Markierung zwischen den eigentlichen Servobefestigungslöchern, lassen sie sich leicht unterscheiden - clever gemacht.
  • Um den nötigen großflächigen Druck auf die Dämpfungsgummis der Servos ausüben zu können, werden Servobefestigungsplättchen aus Aluminium verwendet.

 

Chassis

 

  • Bei der Montage des Chassis ist darauf zu achten, je nach Servotyp die richtigen Langlöcher zur Befestigung zu verwenden. Bei den von uns verwendeten Midiservos von MKS muss man die unteren verwenden, da die Abtriebswelle extrem weit außen an der Gehäusekante sitzt.
  • Generell ist das Chassis des Henseleit TDF sehr einfach aufgebaut. Wir haben es trotzdem geschafft, das Heckservo zunächst falsch herum zu montieren... Was aber sofort aufgefallen ist.
  • Damit das Chassis nicht verspannt aufgebaut wird, haben wir die Schrauben zunächst nur lose angezogen und das Chassis auf einer Glasplatte ausgerichtet. Dann die Schrauben schrittweise, abwechselnd angezogen.
  • Bei den Gewindestangen zum Spannen der Heckrohrbefestigungsflansche werden die Muttern auf einer Seite mit Loctite gesichert. Auf der gesicherten Seite (bei uns linke Chassiseite) haben wir die Gewindestangen mit einem schwarzen Stift markiert, um einem möglichen Vergesslichkeitsanfall vorzubeugen;-). 

 

Taumelscheibenanlenkung

 

  • Die Kugelbolzen auf den Zahnstangen sind schon ab Werk montiert und gesichert.
  • Vor der Montage der Zahnstangen sind diese mit Dryfluid Extreme Gear Lube zu "schmieren".
  • Die Vorgehensweise für eine korrekte Montage der Zahnstangen ist sehr gut beschrieben. Die Federstahlachsen werden mit etwas Vorspannung montiert, welche über eine Madenschraube eingestellt werden kann.
  • Wichtig ist, dass die Zahnstangen ohne Spiel an den Zahnrädern anliegen und die Zahnstangen in allen Positionen nicht am Chassis festklemmen.
  • Uns ist aufgefallen, dass die Rollzahnstangenführungsachsenhalter jeweils an derselben Position eine kleine Macke haben (siehe Bild). Wir vermuten, dass dies mit dem Herstellvorgang zusammenhängt.

 

Chassisunterbau

 

  • Der Unterbau des Chassis ist schnell montiert und geht leicht von der Hand.
  • Die Anleitung gibt wertvolle Hinweise, welche Schrauben mit Loctite gesichert werden müssen und welche nicht.

 

Einbau der Rotorwelleneinheit

 

  • Beim Einbau der Hauptrotorwelle darauf achten, dass die Befestigungsbohrungen auf beiden Seiten der Rotorwelle einen unterschiedlichen Abstand zur Stirnfläche haben. Die Seite mit dem kleineren Abstand muss nach unten hinzeigen.
  • Die Rotorwelle muss mit wenig Kraftaufwand eingeschoben werden können. Sie darf nicht "hineingeschlagen" werden, da sie eher "frisst" als eine gehärtete Stahlwelle.
  • Die Befestigung der Rotorwelle erfolgt mit einer M4x24 Schaftschraube, die mit einer M4 Stoppmutter kräftig festgespannt wird. Die Mutter muss so positioniert werden, dass eine der Schlüsselflächen an der Stirnfläche des Flansches anliegt.
  • Um das axiale Spiel auszugleichen, liegen dem Bausatz verschiedene Unterlegscheiben bei. Wir haben dieses mit der Kombination der 0,3 und 0,2 Unterlegscheiben beseitigt, indem man sie zwischen die Buchse und das obere Rotorwellenlager schiebt.

 

Ritzelwelleneinheit und Motor

 

  • Die Ritzelwelleneinheit wird generell fertig vormontiert und gefettet geliefert. Für den Fall, dass z.B. nach einem Absturz einmal der Klemmkörperfreilauf kaputt gehen sollte, sind in der Anleitung Zeichnungen und Tipps zum Austausch defekter Teile dargestellt.
  • Motormontage: Beim Einführen der Motorwelle in den Freilauf muss der Motor unter Umständen ein wenig (von oben her gesehen) im Uhrzeigersinn gedreht werden, damit die konische Spitze die Klemmkörper auseinander drückt. Bei der Verwendung von Pyro Motoren aus dem Hause Kontronik wird zuvor der 3,7 mm hohe Messingring auf die Rotorwelle geschoben. Bei Motoren anderer Marken, müssen je nach Ausführung Passscheiben verwendet werden. Um Beschädigungen zu vermeiden, darf unter keinen Umständen Gewalt angewendet werden. Um Verspannungen zu vermeiden sind die 3 M4-Schrauben nach und nach im Wechsel anzuziehen.
  • Die Motorwelle muss aufgrund der Konstruktion der Ritzelwellenheit bestimmte Anforderungen erfüllen, welche in der Bedienungsanleitung alle aufgelistet werden.
  • Bei der Montage der Reglerhalteplatte ist darauf zu achten, dass die beiden Schrauben, die die Verriegelung mit der CFK-Platte verbinden nicht überdreht werden.
  • Um bei Bedarf das Spiel zwischen Ritzel und dem Hauptzahnrad einstellen zu können, sind die Bohrungen der Motorhalterung größer gebohrt, sodass man die Einheit vor- und zurückschieben kann. Normalerweise liegt eine korrekte Einstellung vor, wenn man die Halterung bis zum Anschlag an die Befestigungsklötze der X-Versteifung schiebt. Hier sollte das Ritzel an keiner Stelle des Hauptzahnrades klemmen.

 

Heckrotorgetriebe

 

  • Die Seitenleitwerksplatten werden mit bereits montierten Bundlagern ausgeliefert.
  • Beim Einschieben der Heckrotorwelle von rechts in die Heckgetriebeeinheit ist darauf zu achten, dass man diese mit der Seite einschiebt, bei der der Abstand von der Abflachung für die Madenschraube zur Stirnfläche größer ist.
  • Zur Befestigung des Kantenschutzes an den Heckfinnen darf kein Loctite verwendet werden, da man die Mutter zum Lösen nicht gut festhalten kann.
  • Im oberen Bereich können die beiden Heckfinnen mit einem schwarzen Garn und etwas Sekundekleber befestigt werden. Wir haben uns für die Variante mit 2 Kabelbindern entschieden, da kein Garn zur Hand war.
  • Die Montage der Blattgriffe für den Heckrotor erfolgen analog zu denen des Hauptrotors und verlief total unproblematisch. Die Blattgriffe lassen sich nach der Montage axial noch um einige zehntel Millimeter auf der Nabe hin- und herbewegen. Das ist so gewollt und verhindert ein Verspannen der Lager. Dies hat im Flugbetrieb keinen Nachteil, da sich die Blattgriffe durch die hohen Zentrifugalkräfte bis an den Anschlag nach außen ziehen.
  • Die komplette Nabe wird so auf der Heckrotorwelle montiert, dass die Abflachung zum Getriebgehäuse hinzeigt. Damit die Nabe nicht auf der Welle festklebt, darf man kein Loctite in das Gewinde geben, sondern nur auf die Madenschraube.
  • Achtung: Im Gegensatz zu fast allen anderen Modellhubschraubern dreht der Heckrotor bei Henseleit Helikoptern anders herum, also im Uhrzeigersinn (von rechts betrachtet). Dadurch wird effektiv eine Verschmutzung des Heckrotors durch Grasreste verhindert, wenn man mal in hohem Gras startet.

 

Heckausleger

 

  • Bewegungsrichtung des Heckriemens: Nach dem Durchfädeln des Riemens durch das Heckrohr (mittels eines langen Drahts oder einer Schnur) wird dieser um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht (von vorne auf das Heckrohr geschaut).
  • Bevor man das Heckrohr festspannt (zunächst wird nur die untere Spannschraube des hinteren Spannflansche etwas angezogen), wird das Heck so ausgerichtet, dass die Heckrotorwelle genau senkrecht zur Hauptrotorwelle steht. Anschließend dreht man den TDF vorsichtig auf den Rücken und markiert auf Höhe des Schlitzes des vorderen Aluspannflansches das Heckrohr mit einem hellen Stift (schwarzer Edding geht aber auch).
  • Anschließend wird der Riemen gespannt und das Heckrohr festgeklemmt. Hierbei ist das Heckrohr so weit nach hinten zu ziehen, bis die Vorderkante des oberen Riemenspannerflansches ungefähr parallel zur Vorderkannte der unteren Lagerplatte im Chassis steht. Am besten holt man sich für diesen Bauschritt 2 weitere Hände. Der eine hält, der andere schraubt... 
  • Schubstange für die Heckanlenkung: Bevor man die Gewinde in den Carbonstab klebt, sollte man zuvor 1x die Kugelgelenke auf- und wieder abdrehen, da dies beim ersten Mal sehr schwer geht. Die Gewindestangen werden hierbei mit einer Zange festgehalten.
  • In der Anleitung wird darauf hingewiesen, dass die Schubstange bei einigen Servos am hinteren Heckrohrspannflansch streifen kann. Dann muss das Servo noch etwas unterlegt werden. Bei dem von uns verbauten MKS HV9780 streift nichts.
  • Das mittlerweile benötigte Kennzeichnungsschild mit Namen und Adresse kann man übrigens perfekt unten auf den schwarzen, hinteren Heckrohrspannflansch kleben.

 

Bekleben der Haube

  • Ein Video mit Tipps zum Bekleben der Haube gibt es auf der Henseleit Helicopters Website (ganz unten).
  • Da wir noch nie eine Haube beklebt hatten, hatten wir insbesondere vor dem Anbringen des 3-teiligen Fensters gehörigen Respekt. Schlussendlich hat dies aber dank der Tipps aus der Anleitung sehr gut funktioniert. Die Klebeteile können nach Benetzen (dieser und auch der Haube) mit Spüli-Wasser sehr gut positioniert werden. Angedrückt haben wir die Aufbleber mit einer in ein Microfasertuch eingepackten EC-Karte.
  • Die Spitze des mittleren Fensters muss ziemlich nach vorne gezogen werden, so dass diese etwas übersteht. Die überstehende Spitze wird dann mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Tipp: Dies erst nach ein paar Tagen machen. Bei uns hat sich die Folie nach einigen Tagen wieder etwas zusammengezogen.
  • Die weißen Markierungen haben wir übrigens nicht mit Bremsenreiniger (hier war uns das Risiko zu groß, die Aufkleber zu Beschädigen), sondern mit einem Holzzahnstocher entfernt. Das klappt wunderbar und hinterlässt erstaunlicherweise keine Kratzer.
  • Gerade mit den knalligen Neonfarben sieht das Design irgendwie ziemlich nach 80er Jahre aus;-).

 

Einbau der RC Komponenten / Kabelverlegung

 

  • Die beiden BEC-Kabel haben wir links am Chassis, verpackt in selbstschließenden Gewebeschlauch, verlegt. Damit die Länge ausreicht, mussten die Wicklungen an den Ferritkernen etwas reduziert werden. Ein ca. 10 cm längers BEC-Kabel würde besser passen, was aber jedoch einen größeren Spannungsverlust bedeutet...
  • Die Kabel des Reglers hin zum Motor haben wir nicht gekürzt, sondern, in Schrumpfschlauch verpackt, auf der rechten Seite des Chassis mit Kabelbindern fixiert. Hier könnte man also noch ein paar Gramm sparen...
  • Die Kabel des Reglers hin zum Akku haben wir ein paar Zentimeter gekürzt.
  • Den 7S Akku haben wir "hochkant" (Kabel auf die Seite) auf der Akkuplatte montiert, damit er gut unter die Haube passt. Er muss ziemlich nach vorne rutschen, damit der Schwerpunkt passt. Das klappt aber wunderbar.
  • Die Kabel der Servos, des FBL-Systems und der Pufferkondensatoren haben wir ebenfalls mit selbstschließendem Gewebeschlauch und Schrumpfschlauch versehen und am Chassis befestigt.
  • Die Antennenkabel unseres Empfängers wurden zum Schutz in einen Spritschlauch gesteckt.
  • Die 3 Pufferkondensatoren wurden rechts zwischen Heckrohr und Chassis mit Tesa Powerbond befestigt. Sie passen wie "angegossen" dazwischen.

 

Der Aufbau hat sehr viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt an der perfekten Passgenauigkeit der Bauteile sowie der erstklassigen Bedienungsanleitung liegt.

Erfahrungen zum Einstellen der Mechanik sowie zum Flugverhalten folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Hier schon mal ein paar Bilder vom Jungfernflug.

 

Fotos vom Jungfernflug

 

  • Obwohl das Setup noch nicht optimiert wurde, fliegt sich der Henseleit TDF großartig.
  • Und der Sound ist der Hammer!
  • Blöderweise hatten wir beim Erstflug die Sicherungssplinte für die Haube vergessen... Zum Glück hatten wir eine kleine Werkzeugtasche mit dünnen Kabelbindern, Seitenschneider und einer kleinen Zange dabei. So konnte die Haube trotzdem fest und sicher befestigt werden (siehe Bild 9 oben).

 

Suchbegriffe:

  • Henseleit Three-Dee-Fun TDF TDFun
  • Henseleit TDF Baubericht Bilder
  • Tipps Tricks Henseleit TDF Three Dee Fun
  • Bekleben Haube Henseleit TDF Farben
  • Bilder Mechanik Kabelverlegung Henseleit TDF
  • Low rpm 7S Henseleit TDF
  • Review Henseleit Helicopters TDF Three Dee Fun TDFun
  • Leichtgewicht 700er Helikopter
  • lightweight 700 rc helicopter

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Zum Seitenanfang