In dieser Rubrik veröffentlichen wir eine Vorschau an Produkten, die wir gerade testen und deren Erfahrungsberichte noch nicht fertiggestellt sind. Da wir Euch jedoch nicht mit halbfertigen Artikeln nerven möchten, haben wir diese Rubrik erstellt, um Euch trotzdem immer auf dem neusten Stand zu halten.

 

Aktuelles Projekt:

Henseleit Three Dee Fun / TDF

Henseleit TDF / Three Dee Fun

 

Technische Daten:

  • Name: TDF (Three-Dee-Fun)
  • Herstellung und Vertrieb: Henseleit Helicopters
  • Hauptrotordurchmesser: bis 1620 mm
  • Hauptrotorblätter: 680 bis 720 mm
  • Empfohlene Hauptrotorblätter: 700 mm / 175g bis 210g
  • Heckrotorblätter: 100 bis 110 mm
  • Leergewicht der Mechanik: ca. 1750 g
  • Abfluggewicht: je nach verwendeten Komponenten 3,6 bis 4,8 kg
  • Länge Haubenspitze bis Leitwerksende: 1390 mm
  • Gesamthöhe: 380 mm

 

Unser Setup:

  • Motor: Kontronik Pyro 650-65
  • Regler / ESC: Kontronik Jive Pro 120+ HV
  • Empfänger: Futaba R6308SBT
  • FBL-System: BeastX Microbeast
  • Taumelscheibenservos: MKS HV9767
  • Heckservo: MKS HV9780
  • Akku: OptiPower ULTRA 7S, 5000 mAh, 50 C
  • Hauptrotorblätter: DH 691 mm FBL
  • Heckrotorblätter: Edge Premium CF Heckrotorblätter 105mm SE

 

Highlights:

  • Linear Drive System (LDS): Lineare Anlenkung der Taumelscheibenservos mittels Zahnrad / Zahnstange
  • Dämpfung des Hauptrotorkopfs ohne Demontage verstellbar
  • Sehr leichte Mechanik, daher Einsatz von 6S bis 12S Lipos möglich
  • Sehr leichte Hauptrotorwelle aus hochfestem Aluminium

 

Unser Arbeitsplatz

Henseleit TDF Baubericht

 

Erfahrungsbericht zum Aufbau des Henseleit TDF

Da die Bedienungsanleitung zum Henseleit TDF sehr ausführlich ist, gehen wir hier nur auf Dinge ein, die besonders wichtig sind bzw. uns beim Bau aufgefallen sind. Die Bedienungsanleitung kann jeweils in der aktuellen Version unter henseleit-helicopter.de (ganz unten) heruntergeladen werden. Unserer Meinung nach macht es Sinn, sich die Anleitung erst einmal komplett durchzulesen bevor man mit dem Bauen beginnt. So bekommt man einen guten Überblick und kann schon einmal das benötigte Werkzeug bereitlegen bzw. noch fehlendes besorgen. Eine Seegerringzange (Sprengringzange) oder ein 5,5 mm Steckschlüssel (Außensechskant) gehört möglicherweise nicht für jeden zur Standardausstattung.

 

Aufbau des Hauptrotorkopfs

 

  • Die Spannschraube wird bereis mit montierten Druckmuttern ausgeliefert.
  • Bei der Montage der Sprengringe sind 2 Dinge zu beachten (zusätzlich zur Tatsache, dass sie korrekt einschnappen müssen): 
    1. Die "runde Seite" (die Sprengringe werden durch Ausstanzen aus Blech hergestellt) müssen nach innen zu den O-Ringen zeigen.
    2. Die Öffnung der Sprengringe müssen jeweils in die Drechrichtung des Zentralstücks (der TDF ist ein Rechtsdreher) zeigen.
  • Die M3 Zapfenmaden müssen sehr vorsichtig (nicht verkanten!) montiert werden und dürfen nicht bis auf den Grund der gefrästen Nut der Druckmuttern eingedreht werden bzw. dann wieder 1 Umdrehung wieder herausgedreht werden. Hintergrund: Die Zapfenmaden müssen zum Grund hin etwas Spiel haben, damit die Blattlagerwelle mit der ganzen Dämpfungseinheit im Flug eine kleine Schlagbewegung ausführen kann, ohne gegen die Zapfenmaden zu drücken.
  • Bei der Bestückung der Blattgriffe unbedingt auf die Hinweise der Bedienungsanleitung achten. Sehr hilfreich ist der Hinweis, dass man für die Montage der Axiallager einen dünnen Stift durch die Blattgriffe stecken kann, damit sich die einzelnen Elemente nicht aus Versehen um 180° drehen. Zum "Fetten" haben wir für die O-Ringe das mitgelieferte DryFluid Extreme Gear Lube und für die Axiallager das Axiallagerfett von RCWare verwendet.
  • Zur Montage der äußeren Radiallager haben wir die Blattgriffe zuvor mit einem (normalen) Fön gut erwärmt. So lassen sich die Lager mit wenig Druck (nicht verkanten!) hineineindrücken. Die inneren Radiallager sind bereits ab Werk montiert.
  • Bevor man die Schrauben der Blattlagerwelle kräftig festzieht wird noch auf eventuelles Spiel geprüft und dieses bei Bedarf mit beigelegten dünnen Unterlegscheiben beseitigt, was bei uns jedoch nicht nötig war.
  • Zum Festziehen der Kugelbolzen für die Befestigung der Blattanlenkungsgestänge keinen Gabelschlüssel, sondern einen 5,5 mm Steckschlüssel verwenden, um den Außensechskant der Kugelbolzen nicht zu beschädigen.
  • Der komplett montierte Hauptrotorkopf wiegt übrigens 214 g (wie oben in Bild 6 zu sehen, also ohne Schrauben für die Befestigung der Rotorblätter und ohne den Blattanlenkungsgestängen).

 

Aufbau der Rotorwelleneinheit

 

  • Der Grundkörper der Taumelscheibe wird bereits montiert ausgeliefert. Es müssen nur noch die insgesamt 5 Kugelbolzen angeschraubt werden. Es wird empfohlen, diese auch wieder mit einem 5,5 mm Steckschlüssel zu montieren, um den Außensechskant nicht zu beschädigen. Leider ist unser 5,5 mm Elektronik-Steckschlüssel nicht tief genug, sodass wir die 3 Kugelbolzen für die Anlenkgestänge zu den Taumelscheibenservos zunächst nicht montieren konnten - einen Gabelschlüssel wollten wir sicherheitshalber nicht nehmen. Ein Baumarktbesuch am nächsten Tag löste das Problem - das passende Werkzeug ist nun vorhanden...
  • Das Hauptzahnrad wird ab Werk bereits vormontiert ausgeliefert, d.h. das Erwärmen des Delrin-Zahnrads auf ca. 60 - 70°C im Backofen für das Einpressen der Carbonspeichen entfällt. Es müssen nur noch die 8 M2,5 Kreuschlitzschrauben mit Muttern montiert werden.

 

Servovorbereitung

 

  • Der Henseleit TDF kann sowohl mit Standardservos als auch mit Midiservos aufgebaut werden. Wir haben uns für kompakte und im Vergleich zu Standardservos leichtere Midiservos von MKS entschieden. Die Befestigungsbauteile sind so ausgelegt, dass sie für beide Servogrößen passen. Wichtig bei der Verwendung von Midiservos ist, dass diese spielfrei sind - und es auch bleiben.
  • Sicherlich kann man sich in Zeiten der modernen Elektrohelis fragen, ob es nötig bzw. sinnvoll ist, die Servos mit Dämpfungsgummis zu befestigen, wir sind dem Ratschlag der Anleituing gefolgt und haben sie verbaut.
  • Die Nickservoklötzchen sind von ihrer Länge her minimal länger. Durch eine dritte Bohrung als Markierung zwischen den eigentlichen Servobefestigungslöchern, lassen sie sich leicht unterscheiden - clever gemacht.
  • Um den nötigen großflächigen Druck auf die Dämpfungsgummis der Servos ausüben zu können, werden Servobefestigungsplättchen aus Aluminium verwendet.

 

Der Aufbau hat bislang sehr viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt an der perfekten Passgenauigkeit der Bauteile sowie der erstklassigen Bedienungsanleitung liegt.

Bald geht's mit dem nächsten Bauabschnitt weiter...

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